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Das Biberacher-Schützenfest-ABC

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Von Abnahme der Spielmannszüge bis Zunfttänze - hier gibt es alles rund um Schützenfest. Von 13. bis 22. Juli steht Biberach wieder Kopf. Viel Spaß mit unserem Schützen-ABC!  

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Die Abnahme der Spielmannszüge und der Trommlerkorps eröffnet das Biberacher Schützenfest am Samstag, 14. Juli, um 14 Uhr. Auf dem Marktplatz treten seit 2006 dazu die Trommler und Spielmannszüge auf. In die Abnahme ist auch der Fahnenumzug integriert, der früher eine eigenständige Veranstaltung war.

Bei der Abnahme sind folgende Gruppen mit dabei: Schützentrommler und Pfeifer, Spielmannszug des Pestalozzi-Gymnasiums, Spitaltrommler der Mali-Schule, Fanfarenzug der Dollinger-Realschule, Vagantenmusik, Fanfarenzug der Matthias-Erzberger-Schule, Trommlerkorps des Wieland-Gymnasiums, Bürgerwehr Spielmannszug, Schwedenmusik, Kleine Schützenmusik sowie die Trommler und Pfeifer des BSBZ.

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Beim Biberschießen am Schützenmontag versuchen die Biberacher Schüler mit der Armbrust auf die sogenannten Biberscheiben zu schießen. 1910 führten die Biberacher nach Ravensburger Vorbild zunächst das Adlerschießen ein. Während des Dritten Reichs wurde die Armbrust gegen ein Luftgewehr eingetauscht. 1950 kehrte man jedoch zur Armbrust zurück und schoss von da an auf 12er-Ringscheiben. Jeder Schütze hat zwei Schuss, deren Ergebnis zusammengezählt wird.

Das Biberschießen war anfangs nur Jungen ab der achten Klasse vorbehalten. Die Alternative für Mädchen – Ballwurfwettbewerb – kam bei den Schülerinnen nie besonders gut an. Erst 1976 durften dann auch Mädchen zur Armbrust greifen.

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Beim Biberacher Schützentheater wollen viele mitmachen. Wer jedoch eine Rolle ergattern möchte, muss zunächst einmal ein Casting durchlaufen. Die Anmeldung alleine qualifiziert noch nicht zum Mitspielen – sie dient nur der Aufnahme von Daten. Beim Casting kommt es vor allem auf Sprache, Stimme und Betonung an. Bei der Besetzung der Tanzrollen stehen Takt-, Rhythmusgefühl, Körperhaltung und Ausdrucksfähigkeit an vorderster Stelle.

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Die Schützendirektion nahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihren Anfang, damals noch mit einem einzigen Schützendirektor, der für die Vorbereitungen des Schützenfests zuständig war. Namentlich genannt als erster Schützenditektor wurde 1808 der Ratskonsulent Eben. Ihm folgte der Apotheker Stecher, der eine Vielzahl von Neuerungen für das Fest schuf. Unter anderem führte er die Ziehung, das Schützentheater, die Kleine Schützenmusik und die Volksbelustigungen ein. 1832 wurde aus der Schützendirektion ein Gremium.

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Das Schützenfest ist nicht nur bei den Biberachern heiß begehrt – deshalb sind für manche Veranstaltungen schon im Vorfeld die Karten ausverkauft. 

Schützentheater – Peterchens Mondfahrt:
acht bis elf Euro je nach Kategorie

Historischer Festzug: 
sechs Euro, ermäßigt drei Euro, für alle Tribünen (zzgl. Festabzeichen) 

Bunter Festzug:
drei Euro, ermäßigt zwei Euro, für den Eintritt auf alle Tribünen

Tanz durch die Jahrhunderte:
Zwölf Euro, ermäßigt acht Euro 

Schützenfestabzeichen:
sechs Euro im Vorverkauf, sonst sieben Euro 

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Das Schützenfest wartet mit einer Vielzahl von Festattraktionen auf. Die bekanntesten sind wohl das Lagerleben, der historische Festzug, die Zunfttänze und der Tanz durch die Jahrhunderte.

Es sind aber auch die eher kleineren Attraktionen, die speziell die Kinder begeistern: Die große Rutsche und Klettermöglichkeiten gibt es auf dem Festplatz zwischen Gigelbergturnhalle und alter Stadtbierhalle. Das Angebot ist für die Kinder während der Festtage kostenlos.

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Zwischen Museum und Spital in Biberach veranstalten die Gaukler, die Schwarz-Veri-Gruppe und die Scharwächter ihr Fest am Donnerstag, 19. Juli, ab 19.30 Uhr. Die Besucher erwartet hierbei unter anderem Akrobatik, Musik und ein Historienspiel.

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Die Historischen Festzüge finden am Dienstag, 17. Juli, (9 Uhr) und als Abschluss am zweiten Sonntag, 22. Juli, (11 Uhr) jeweils mit Lagerleben statt.

Die Stadtgeschichte wird dabei in Szenen dargestellt. Von der frühesten urkundlichen Erwähnung Biberachs unter den Salier-Kaisern bis zur Bismarck Ära können die Zuschauer eine Zeitreise miterleben.

Eine Besonderheit des Umzugs sind die über 200 Pferde, die mit zeitgenössischen Geschirren und Zäumungen mitlaufen.

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Der Jahrgängerzug ist am ersten Samstag nach dem gemeinsamen Gottesdienst, der um 17.15 Uhr auf dem Pausenhof der Gymnasien stattfindet. Er führt durch die Innenstadt zu den Jahrgängerlokalen. Von den 100-er bis zu den 40-er Jahrgängern schlängelt sich der Umzug mit begleitenden Musikkorps durch Biberach. Die Strecke führt von der Bürgerturmstraße über den Marktplatz, Schulstraße und den Viehmarktplatz zu den jeweiligen Lokalen. 

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Das Schützentheater ist Deutschlands ältestes Kinder- und Märchentheater. 1819 rief Apotheker G. F. Stecher das Theater ins Leben. Die erste Aufführung war „Das Vogelschießen“. 1979 kam das Schützentheater-Orchester dazu. Mittlerweile sind rund 450 Kinder als Tänzer, Sänger und Musiker am Theater beteiligt.

Von 23. Juni bis 25. Juli zeigt das Schützentheater 38 Vorstellungen.In diesem Jahr wird „Peterchens Mondfahrt“ gezeigt. Zum Premieren-Bericht geht es hier

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„Rund um mich her“ heißt das feierliche Schützenlied. Nicht ganz so bekannt, aber mit Sicherheit jedem Biberacher ein Begriff, ist der Biberacher Schützen-Marsch.

Liedtext:
Wenn Menschen in den Straßen stehen
im allerschönsten Festtagskleid
und möchten gern den Festzug sehen,
ja dann ist wieder Schützenzeit.

Eine Rose am Revers
singen wir „rund um mich her“.
Wir lieben Trommeln und Glockengeläut
in der schönsten Jahreszeit.

Wenn Biberacher Fahnen wehen,
kommt jeder Biber gern nach Haus’.
Er freut sich auf ein Wiedersehen,
er hält’s nicht in der Ferne aus.

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Beim Schützentheater werden traditioneller Weise stets Märchen zur Aufführung gebracht. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Goerner’schen Märchendramatisierungen aufgegriffen. Das Märchenspiel wie es heute ist, entwickelte sich jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Besondere daran: Vom Textbuch über die Musik bis zum Bühnenbild wird alles selbst gemacht. In diesem Jahr wird das Stück "Peterchens Mondfahrt" aufgeführt.

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„Hört ihr Leut’ und lasst euch sagen, uns’re Glock hat zehn geschlagen. Schlafenszeit ist nun gekommen, Tageslast ist uns genommen.
Gott geb’ Frieden uns und Ruh’, und den Segen noch dazu.“

So lautet der Ruf des Nachtwächters. Jeden Abend um 22 Uhr macht er seine Runde durch die Altstadt.

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Festzug führt zu wichtigen Orten

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Das Schützenfest kennt vier zentrale Orte der Austragung: auf dem Marktplatz findet die Abnahme der Trommlerkorps und Spielmannszüge statt. Auf dem Gigelberg hat der Vergnügungspark seinen festen Platz, außerdem finden hier auch die Schützenspiele statt. Die Stadthalle ist Austragungsort der Heimatstunde und der Kesselplatz markiert den letzten wichtigen Standort.

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Beim Tanz für Jung und Alt auf dem Marktplatz am Schützensonntag, 15. Juli, geht es mit der Band Partymaschine XXL rund.

Friends Live spielt auf dem Holzmarkt. Der Tanz für Jung und Alt startet um 19.30 Uhr. 

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Was dem Münchner die Schürzenschleife ist dem Biberacher seine Rose. Die Schützenrose ist rot und wird am Revers, Hemd oder der Bluse befestigt. Sie wird ebenso selbstverständlich getragen wie das Festabzeichen. Zeigt die Blüte nach unten, so bedeutet dies, dass die Person noch zu haben ist. Zeigt die Blüte nach oben, so ist die Person bereits vergeben.

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Sackhüpfen, Obststechen, Kleiderrennen und Geschicklichkeitsspiele - diese historischen Volksbelustigungen finden auch heute noch sehr großen Anklang und sind eine besondere Attraktion des Biberacher Schützenfests.


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Der traditionelle Tanz durch die Jahrhunderte findet am Mittwochabend sowie am dem zweiten Freitag- und Samstagabend auf dem Marktplatz statt. Die Tänze stammen aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.

Neuerdings wurden aber auch zeitgenössische Tänze in das Programm aufgenommen. Die Tänze reichen von bäuerlichen Reigentänzen über Renaissance-Tänzen, Rokoko-Tänzen bis hin zu modernem Breakdance.

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Das Biberacher Schützenfest wartet gleich mit drei Umzügen auf. Jahrgängerzug, Bunter Festzug, Historscher Festzug – sie alle gehören mittlerweile fest zum Repertoire des Schützenfests. Dabei schlängeln sich die Umzüge durch die gesamte Altstadt Biberachs.

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Der Vergnügungspark auf dem Gigelberg lockt mit vielen Attraktionen und Fahrgeschäften. 
Die Öffnungszeiten im Überblick:
Freitag, 13. Juli: 16 bis 24 Uhr
Schützensamstag, 14. Juli: 14 bis 24 Uhr
Schützensonntag, 15. Juli: 10.30 bis 24 Uhr
Schützenmontag, 16. Juli: 9 bis 24 Uhr
Schützendienstag, 17. Juli: 9 bis 24 Uhr
Mittwoch, 18. Juli: 14 bis 24 Uhr
Donnerstag, 19. Juli: 12 bis 24 Uhr
Freitag, 20. Juli: 14 bis 24 Uhr
Samstag, 21. Juli: 13 bis 24 Uhr
Bauernschützen, 22. Juli: 10.30 bis 23 Uhr  


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Die Webergruppe war die erste Nachkriegsschöpfung für den Historischen Festzug, bei dem sie bis heute mitläuft. Den Webern kommt in der Biberacher Geschichte eine besondere Rolle zu, denn sie waren mitunter die wichtigste Handwerkszunft. Sie markierten Platz eins was die wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt anbelangt.

Ihnen hatte Biberach als Reichsstadt im Mittelalter ihren Wohlstand zu verdanken. Um das Jahr 1500 gab es in Biberach wohl über 400 Webstühle. Auf dem Festwagen wird das Weben auf drei verschiedenen Webstühlen gezeigt.

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Schüler der Biberacher Schulen führen Zunfttänze für das umstehende Publikum auf dem Marktplatz auf. Von den sieben überlieferten Tänzen werden im Wechsel jährlich drei einstudiert. Heuer sind dies der Färbertanz (Klasse 6f der Dollinger-Realschule), der Bändertanz (Klassen 5 des Bischof-Sproll-Bildungszentrum) und der Gerbertanz (Klasse 5 des Wieland-Gymnasiums).

Musikalische begleitet werden die Tänzer vom eigens dafür zusammengestellten Zunfttanzensemble der Bruno-Frey-Musikschule unter Leitung von Andreas Winter. Die weitere musikalische Umrahmung übernimmt die Kleine Schützenmusik unter Leitung von Berthold Schick.

Die Zunfttänze finden am Schützensonntag, 15. Juli, um 11 Uhr statt.

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