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Meine Disko

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...und jeder war mal tanzen - auch in Friedrichshafen.

Doch die meisten Clubs und Diskotheken der Vergangenheit gibt es heute nicht mehr.

Gemeinsam mit vielen Usern der Facebook-Gruppe "Friedrichshafen - Damals, gestern, heute" haben wir uns auf die Suche nach Zeitzeugen gemacht und lassen die Diskotheken der Region wieder auferstehen.

Egal ob Seestudio oder Zungenkuss, Pferdestall oder Studio B - hier haben wir für euch Erinnerungen an die alte Zeit gesammelt. Damit ihr endlich wieder sagen könnt: "Weißt du noch?"


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Sie war geliebt oder gehasst – aber jeder kannte sie: Die Diskothek "Zungenkuss". Gegründet wurde die "wahnwitzige Kneipendisko“ 1992. Was dann folgte übertraf alle Erwartungen.

Eine Bildergalerie zum Zungenkuss findet ihr hier (extern)

Es war wohl eine der schwierigsten Verhandlungen seines Lebens, als der Langenargener Elektro-Händler Erwin Kaeß Anfang der 90er-Jahre zu seiner Bank marschiert: „Entweder wir fahren den Laden jetzt komplett an die Wand – oder du legst nochmal eine Million für den Umbau raus." Kaeß, der spätere Besitzer des "Zungenkuss", betrieb damals neben seinem Elektrogeschäft die Diskothek „Touch“ an der an der Anton-Sommer-Straße in Friedrichshafen. Den Konkurs des „Touch“ vor Augen, sucht er händeringend nach einer Idee zur Wiederbelebung. Und findet sie auch – in Berlin.

100000 Liter Bier

Ein Geschäftspartner erzählt Kaeß von einem neuem Kneipenkonzept in der damals jungen Bundeshauptstadt mit dem Namen „Zungenkuss“. Schon abends um acht sei der Laden so voll, dass Reinkommen unmöglich sei. In Wiesbaden schaut sich Kaeß eine weitere Ausgabe der Kneipe nach dem Konzept an – und ist überwältigt. Die Mischung von rustikal-kitschiger Einrichtung, Kaeß spricht von „Edelflohmarkt“, und speziell ausgesuchter Stimmungs- und Partymusik heize den Massen ein. Kaeß ist begeistert, doch die Firma hinter dem „Zungenkuss“ hält zunächst wenig von seiner Idee, das Modell in Friedrichshafen einzuführen. Hier, wo jeder mit dem Auto unterwegs ist? Wo es nicht mal eine ordentliche Kneipenszene gibt?

Kaeß gibt nicht auf, überzeugt Bank und Konzeptunternehmen, es zu versuchen – und schließt das „Touch“ zum 2. August 1992: „Niemand wusste was das wird, bis zum Puff gingen die Gerüchte.“ Am 18. August 1992 eröffnet die Diskothek, jetzt mit eingebauter „Zungenkuss-Kneipe“ und unter dem neuen Namen. Und es dauert kaum drei Wochen, bis es kein Halten mehr gibt: „Wir hatten Freitag und Samstag bis zum 500 Leute vor der Tür, die nicht mehr reingepasst haben“, sagt Kaeß heute. 1200 Menschen füllten zu Beginn fast jeden Wochentag die Diskothek, 1850 sollen es – jenseits aller Genehmigungen – einmal tatsächlich gewesen sein. 100000 Liter Bier gehen im Zungenkuss in der Anfangszeit jährlich über den Tresen. Geöffnet ist im ersten Jahr Montag bis Samstag, 20 bis 4 Uhr.

Mit zum Erfolg der Diskothek haben sicherlich auch die DJs beigetragen, die jeden Abend dafür verantwortlich waren, die "Zungenkuss"-eigene Musikmischung, bei der von Hits bis zur Schlagerschnulze alles erlaubt war, was Menschen zum tanzen bringt, aufzulegen. Auch das Erscheinungsbild musste dazu passen: DJ Uwe aus Berlin trat im "Zungenkuss" schonmal in Strapsen auf, später wurde DJ Ratze aus Friedrichshafen zum Markenzeichen der Disko: „Irgendwann haben die Gäste griechischer Wein gesungen. Auch wenn sie zuvor geschworen haben, das nie zu tun.“ Rituale wie das tägliche „My Way“ von Frank Sinatra um Mitternacht samt Wunderkerzen werden schließlich euphorisch gefeiert. Trotzdem rühmt sich DJ Ratze heute noch, zur Zeit der Wende und gegen den Widerstand seines Chefs die ersten Platten mit elektronischer Tanzmusik, Techno und House in den "Zugenkuss" und damit nach Friedrichshafen gebracht zu haben.

Der Erfolg der Diskothek hält zunächst jahrelang an, erhöht sich sogar nochmal, als die „Baggerpartys“ eingeführt werden, bei denen sich die Gäste anonyme Nachrichten zusenden können, die der DJ als Postbote verwaltet. Doch es gibt auch dunkle Seiten: Drogen sind ein Problem in der Diskothek, Anwohner, etwa der nahen Kitzenwiese, fühlen sich damals wie heute vom oft angetrunkenen Laufpublikum gestört. 1999 kommt es sogar zu einem Mord, praktisch direkt neben der Tanzfläche, (siehe Interview unten), irgendwann sinken auch die Besucherzahlen wieder.

Gegen Ende der 90er-Jahre wird der "Zungenkuss" schließlich in "Zirkuss“ umbenannt, lebt mit leicht verändertem Konzept noch bis 2014 fort. An den Erfolg der Anfangsjahre konnte der Betrieb aber nie mehr richtig anschließen.

Video-Erinnerung: Erwin Kaeß über die steigende Stimmung am Abend:

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1966 geboren hat Max Ratzinger aus Friedrichshafen den Beginn der Diskoära am eigenen Leib miterlebt. Schon mit 14 Jahren stand er deshalb im Häfler Jugendhaus Molke an den Plattentellern gedreht. Doch Tausende Häfler kennen Ratzinger heute als „DJ Ratze“ der über ein Jahrzehnt Gesicht des „Zungenkuss“ (ZK) war

Wie bist du im ZK gelandet?

Ich bin Dj von Urgeburt. Mein erstes Engagement hatte ich im Club X-Ray an der Flugplatzstraße, mit 21 Jahren nach der Bundeswehr. Früher gab es dort keine Rotlichtszene so wie heute. Damals war ich noch DJ Max, habe auch mal im Seestudio Eriskirch aufgelegt. Im X-Ray habe ich dann eines Tages DJ Atze kennengelernt und über ihn bin ich praktisch fest ins Team des „Zungenkuss“ gekommen. Wir waren dann „Atze und Ratze“ und haben für Stimmung gesorgt, auch weil klar war, dass zwei DJs aus Berlin das ZK wieder verlassen.

Welche Musik hast du aufgelegt?

Erwin Kaeß, der Besitzer, wollte, dass wir die sogenannte Partyschiene fahren. Damit konnte ich erstmal gar nichts anfangen. Es musste Musik sein, mit der sich jeder Gast identifizieren kann, die man mitsingen kann. Wenn keine Bewegung im Laden ist, dann musst du was ändern. Ich habe am Anfang Wave und 80er gespielt, das war mein Ding, Softcell mit „Tainted Love“ und so. Aber von Partymusik, wie ich sie später im ZK gespielt habe, hatte ich damals noch keine Ahnung. Es funktionierte aber, ich musste morgens um vier Zugaben spielen, zweimal, dreimal. Die Polizei fand das nicht so witzig.

Du hast auch die dunkelste Stunde im ZK miterlebt – den Mord an einem Besucher im Jahr 1999. Was war da los?

Das Opfer ist in meinen Armen gestorben, ich habe noch versucht den Mann zu reanimieren, denn ich war der Ersthelfer. Er hatte Messerstiche in der Brust. Es war eine Schlägerei zwischen Gästen, ich habe von der Kanzel gesehen, wie die nach draußen gebracht wurden. Diese Nacht werde ich nie wieder vergessen können. Der Täter ist später zu 15 Jahren verurteilt worden. Am Samstagabend nach dem Mord war der Laden trotzdem wieder voll. Aber ich habe noch nie gesehen, dass Gäste so lieb und freundlich zueinander waren, wie in dieser Nacht.

Video-Erinnerung: So erlebte Ratze die Mordnacht:

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Wenn Eriskirch zwischen 1981 und 1994 mal wieder so zugeparkt war, dass die Autos bis ins Eriskircher Ried standen – dann war bestimmt mal wieder Party im „Seestudio“. Auf mehreren Ebenen boten Inhaber Herbrecht Beil und Frau Sabine hier Tanz und Party – aber auch Massenhypnosen an.

Eine Bildergalerie zum Seestudio findet ihr hier (extern)

Dass aus dem zuvor unscheinbaren „Tanzcafé Iris“ in Eriskirch einmal das „Seestudio“ werden würde, das hatten Feierwillige der Region einem Stuttgarter zu verdanken. Herbrecht Beil hatte dort einst im „Treibhaus“ gearbeitet – ein Club für die oberen 10000 der Landeshauptstadt. Dann ergab sich die Chance mit Ehefrau Sabine, genannt „Biene“, in Eriskirch ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das „Seestudio“ war geboren. Mit seiner Deckengestaltung aus roten Abwasserrohren und Musik auf mehreren Ebenen war es zu seiner Zeit wohl die angesagteste Adresse der Region. Je nach Musikgeschmack gingen die Gäste in den Collins-Club im Keller oder auf eine der anderen Ebenen. Klar war stets: Wenn sich um 21 Uhr die Tanzfläche mit Nebel füllte und der obligatorische Böller dort knallte, dann explodierte auch die Menge und feierte die ganze Nacht.

Noch heute legt Betreiber Beil Wert darauf, dass der Club „für die, die keinen Stress machten“ da war. Wer rein wollte, musste ohnehin erstmal an Türsteher Ali Ben-Abdallah vorbei, der zum Inventar des Seestudios fest dazugehörte.
Wirklich ungewöhnlich am Club waren allerdings die Hypnose-Nächte. Dafür engagierten die Betreiber regelmäßig den Hypnotiseur Pierre Chardon, der noch heute mit seiner Kunst durch die Region tourt.

Alle nackt

Chardon brachte noch jeden Gast dazu, sich auf absurde Ideen einzulassen. Da war der muskelbepackte Kraftprotz, der zum romantischen Don Juan wurde – oder dem Publikum wurde gar Schlüpfriges eingeredet: „Die haben einen Löffel in die Hand bekommen und es hieß: Solange ihr den Löffel habt, seid ihr alle nackt. Die wollten den Löffel gar nicht mehr hergeben“, erinnert sich Betreiber Beil.

Das Ende für das Seestudio wurde 1994 wohl durchaus auch durch den eigenen Erfolg besiegelt. Anwohner beschwerten sich alsbald über Hupkonzerte und Verkehr um vier Uhr nachts im Ort. Am letzten Öffnungstag zu Ostern 1994 gab es nochmal ein Dankeschön-Buffet und Discozauber für die Besucher bis in den letzten Morgen hinein.

Video-Erinnerung: Sabine Beil über Gäste in der Psycho-Show:

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Wer in den 1970er-Jahren in Friedrichshafen tanzen wollte, der hatte eigentlich nur eine Möglichkeit: Den sogenannten Pferdestall am Schlosssteg in Friedrichshafen. Das sagt einer, der es wissen muss: Hubert Wagner, heute 64 Jahre, und 1971 DJ in dem zwangsläufig angesagtesten Laden der Stadt.

Angefangen hat Wagner mit dem Plattenauflegen noch als Jugendlicher in privaten Kellern der Stadt: „Das hat sich rumgesprochen“, so Wagner heute. Ab 1968 habe es dann die ersten offiziellen Tanzschuppen der Stadt gegeben, erst mit dem Tanzcafé Reichstatt, später mit dem „Pferdestall“. Gut 300 Menschen haben dort hineingepasst, denen bald von Wagner und seinen Kollegen „Charly“ und „Georg“ eingeheizt wurde. „Bei mir gab es Black Sabbath oder Uriah Heep“, erzählt Wagner noch heute stolz. Von der Vereinigung deutscher Diskjockeys erhielt er monatlich Demoplatten, auf denen die neuesten Hits nur Sekunden angespielt wurden. Wagner, damals um die 20 Jahre alt: „So habe ich „Lady in Black“ entdeckt, lange bevor es ein Hit war.“

Nebenbei legte Wagner auch im sogenannten „Studio B“ in der Möttelistraße auf. Im Gegensatz zum Tanzschuppen Pferdestall durften hier auch mal ganze Schallplatten ausgespielt werden. Und später gelang es Wagner, eigentlich Azubi bei ZF, gemeinsam mit der IG Metall, die Deutschrock-Band „Franz K“ für ein Konzert in der Festhalle zu gewinnen. Deren Markenzeichen war ein alter Opel Blitz, vormals ein Leichenwagen, mit dem die Band zum Konzert gebraust kam.

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Der Club "Xanadu“ war in den 90er-Jahren einer der weniger populären Diskotheken der Stadt. Trotzdem ist er der einzige, der jemals Besuch der damals populären Schauspielerin Silvia Seidel bekommen hat.

Seidel, damals weltweit als Star für den Kinofilm "Anna“ gefeiert, in dem sie eine Balletttänzerin mimt, erklärte sich 1995 bereit, in einem Studentenfilm mitzuspielen. Der Titel; "111 Wege eine Frau anzumachen“.

Dahinter steckte der Häfler Regiestudent Rainer Mann, der damals an seinem Abschlussfilm für die Filmakademie Ludwigsburg arbeitete und dafür in seiner Heimatstadt drehen wollte. Thema im durchaus autobiografischen Werk war, wie sollte es anders sein, das chronische Scheitern zweier schüchterner Jugendlicher beim anderen Geschlecht. Über Beziehungen kam Mann nicht nur an das "Xanadu“ als Drehort für sein Projekt – sonder gewann auch bekannte Gesichter für den Film. Aus seiner Zeit als Praktikant bei der ZDF-Serie "Marienhof“ kannte er Ygal Gleim, der dort die Figur des Ronny Berger spielte. Und Filmstar Silvia Seidel beschaffte im sein Häfler Freund Matthias Frick, der widerum Anna-Regiesseur Frank Strecker privat kannte.

So kam es, dass Seidel für einen der fünf Drehtage im "Xanadu“ nach Friedrichshafen eingeflogen wurde und eine Mini-Rolle als notorische Heulsuse in dem 15-Minuten-Film übernahm, der später immerhin einige Festival-Erfolge einfuhr. "Das Kinderzimmer von meiner Schwester war damals Make-Up-Raum“, erinnert sich Regisseur Rainer Mann an die chaotischen Drehtage.

"Sie war ganz schüchtern und wir hatten auch später noch Kontakt miteinander“, erinnert sich Mann heute an die Begegnung mit der Schauspielerin, der nie mehr der Anschluss an ihren großen Erfolg gelang. 2012 nahm sie sich in ihrer Wohnung in München das Leben.


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"Es war der 16. November 1966. Zwei Teenager im Alter von 16 Jahren gingen ins "Studio B“ in der Möttelinstraße. Schüchtern betraten wir das erste Mal überhaupt eine Disko, die damals nicht als "die feinste Adresse“ galt und wir fanden es ganz amüsant.Nach einem Toilettenbesuch wurde mir dann aber die Tür von außen von unbekannten Besuchern zugehalten, so dass ich im Flur eingesperrt war. Panik überkam mich, da Rufen und Bitten mich zu befreien keinen Erfolg hatte. In diesem Moment kam ein junger Mann aus der Herren-Toilette. Auf sein Rufen wurde sofort reagiert und die Tür geöffnet. Ich war dankbar für die Befreiung. Bald verließen meine Freundin und ich frustriert das Lokal.

Keine fünf Minuten später auf dem Weg bei der Riedlepark-Unterführung stoppte eine Ente, ein Citroen 2CV, mit zwei jungen Männern und ich traute meinen Augen nicht. Es war der Typ von der Diskothek, mein heutiger Ehemann mit dem ich bis heute glücklich verheiratet bin und wir am 16. November 2016 – auch wieder ein Buß-und Bettag – unser 50-jähriges Kennenlernen feiern werden.

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Ihr wollt selber über alte Zeiten und alte Dissen der Region sprechen? Auf Facebook gibt es zu diesem Beitrag eine rege Debatte.

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Entstanden mit freundlicher Unterstützung von Friedrichshafen - Damals, gestern, heute

Besonderer Dank an: Renate Blaes, Herbrecht und Sabine Beil, Erwin Kaess, Peter Liptau, Rainer Mann, Ingeborg Pollack, Max Ratzinger und  Hubert Wagner

Text und Videos: Hagen Schönherr, Schwäbische Zeitung Friedrichshafen

Gestaltung: Anja Reichert, Hagen Schönherr

Videobearbeitung: Marcus Fey

Fotos: Privat und Hagen Schönherr

Film "111 Wege eine Frau anzumachen", Copyright 1995, Rainer Mann

Copyright 2016, alle Rechte vorbehalten.










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