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Faszination Sternschnuppen

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Sie sind mit dem menschlichen Augen nur selten zu entdecken - und auch deshalb faszinieren sie so viele Menschen auf der ganzen Welt: die Sternschnuppen. Im Jahr 2017  kommen Fans vor allem in der Nacht von Samstag, 12. August, auf Sonntag, 13. August, auf ihre Kosten.

Doch was sind diese Lichtschweife am Himmel eigentlich? Wer kann sie wann und wo sehen? Und: Was hat es mich dem Brauch auf sich, sich was zu wünschen, sobald man eine sieht?

Multimedia-Reportage von Yannick Dillinger und Ingrid Augustin

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Den Sternschnuppenschauer im August verdanken wir dem Kometen 109P/Swift-Tuttle. Dieser hinterließ auf seiner Bahn um die Sonne eine Wolke winziger Teilchen, die die Erde jährlich zwischen Mitte Juli und Ende August kreuzt.

Diese Partikel dringen mit rund 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein und erzeugen so die Lichterscheinungen, Sternschnuppen genannt.  

Seinen Namen hat der sommerliche Meteorschwarm vom Sternbild Perseus. Denn hier liegt der scheinbare Ausgangspunkt der Meteore. 

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Sternschnuppen sind laut Experten am ganzen Himmel zu sehen. Am besten sieht man sie in der zweiten Nachthälfte, weil Europa dann in die Flugrichtung der Erde schaut. Der Effekt: Die Sternschnuppen kommen quasi von vorne.

Die größten Chancen im Jahr 2017 bestehen in der Nacht auf Sonntag, 13. August. Allerdings wird uns in diesem Jahr der Mond einen Strich durch die Rechnung machen. Denn dieser geht in direkter Nähe mit recht voller Scheibe auf und verdirbt einem damit die Sicht.  

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Immer um den 12. August gibt es die meisten Sternschnuppen am Himmel zu sehen. Harald Lesch weiß, warum das so ist.
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Werner Kiesle (Planetarium Laupheim): "Da gibt es unterschiedliche Erklärungen. Ich denke, dass es etwas damit zu tun hat, dass die Menschen Licht immer mit etwas Positivem verbinden. Hinzu kommt, dass man oft alleine ist, wenn man eine Sternschnuppe entdeckt, also quasi ein Glückskind ist. Ich weiß nur, dass der Wunsch nur dann in Erfüllung gehen soll, wenn er stumm während des Fallens der Sternschnuppe geäußert wird."

Das ganze Interview von Ingrid Augustin lesen Sie hier.

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Noch können die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) keine Prognose zur Wolkendecke am Nachthimmel während der Perseiden-Nächte abgeben.

Wetteronline.de kündigt in einer ersten Prognose für das kommende Wochenende leicht wechselhaftes Wetter an. Neben einzelnen Schauern und Gewittern zeigt sich voraussichtlich aber auch immer wieder die Sonne. 


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Was man mit 15.000 Fotos anstellen kann, hat der 16 Jahre alte Björn Hoffmann in einem besonderen Video gezeigt. In „Heroldstatt in Motion“ zeigt er die Landschaft seiner Heimat auf der Schwäbischen Alb im Zeitraffer. Darin auch zu sehen: einige Sternschnuppen.

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Verantwortlich:
Yannick Dillinger

Texte:
Yannick Dillinger
Ingrid Augustin

Fotos:
dpa
Schwäbische.de

Videos:
Beachfront B-Roll
Schwäbische.de

Kontakt:
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