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Das sind die Projekte der "Wildlings"-AG

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Klimaschutz vor dem Klassenzimmer

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30 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf und sechs des Biberacher Pestalozzi Gymnasiums - das sind die "Wildlinge". Die Lehrerinnen Melanie Higel (ganz links) und Lisa Heinkele (ganz rechts) gründeten die Arbeitsgruppe 2019. 
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Der Schulhof des Pestalozzi-Gymnasiums ist zu großen Teilen bebaut und versiegelt. Um auf dem Gelände Lebensraum für heimische Tiere zu schaffen, setzt die AG viele kleine Projekte um. 

Welche Projekte die Schüler bereits umgesetzt haben, sehen Sie, wenn Sie weiterblättern,


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Einen Garten im üblichen Sinne dürfe man auf dem Schulhof nicht erwarten, sagt Lehrerin Melanie Higel. Vielmehr gilt: Wild ist das neue Schön. Wuchernde Pflanzen und Sträucher bieten Tieren Zuflucht und Nahrung. Den Schmetterlingsgarten zum Beispiel lässt die AG "kontrolliert verwildern", wie Higel es nennt.

Auch der Pflanze auf der nächsten Seite sieht man es nicht direkt an, aber sie erfüllt einen wichtigen Zweck.
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Auf der Mitte des Schulhofs befinden sich einige Raps-Pflanzen. Die Wildlinge haben sie extra stehen gelassen, weil sie einen kleinen, bunten Vogel anlocken: Den Stieglitz. Dieser ernährt sich von den schwarzen Rapskörnern, die sich in den Schoten verbergen.


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Was die Schüler auch lernen: Viele Gartenabfälle eignen sich als Zuflucht für Tiere. Im Totholz, bestehend aus abgeschnittenen Ästen und Zweigen, können zum Beispiel Glühwürmchen ihre Eier ablegen.
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Gleich mehrere Hochbeete hat die AG auf dem Schulgelände platziert. Dabei werden sie zum Teil von Handwerksbetrieben aus der Region unterstützt, die ihnen die Beete bauen und zur Verfügung stellen. Der Vorteil: Die Hochbeete können auch flexibel an andere Orte gestellt werden. 

Auch hier fühlen sich bereits Tiere wohl, wie Sie auf der nächsten Seite sehen können.
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Ein wichtiger Effekt der Wildlings-AG: Die Schüler lernen, mit welchen Pflanzen sie welche Tiere anlocken. Auch, wenn sich das nicht immer direkt zeigt: In Deutschland würden rund 540 Wildbienenarten leben, doch auf dem Schulgelände seien davon bislang nur wenige zu entdecken, sagt Lehrerin Melanie Higel. „Es ist wichtig, dass wir trotzdem nicht aufgeben, jede begrünte Fläche zählt“, betont sie. Bis sich ausreichend viele Arten auf den Plätzen tummeln, brauche es einen langen Atem.
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... das sei die Devise bei den Projekten der Wildlinge. Einmal wöchentlich treffen sich die AG-Mitglieder zunächst in ihrem Biologie-Raum, den sie Headquarter, auf deutsch Hauptquartier, nennen. Dort halten sie meist eine Lagebesprechung ab: „Wir klären, was alles zutun ist und dann geht es raus“, erklärt Lehrerin Lisa Heinkele.

Bei ihren Vorhaben setzen sie auch häufig darauf, Materialien wiederzuverwenden:


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Die Bienenhotels bauten die Schüler aus Materialien wie alten Blechdosen. Das Ziel: So wenig Neues wie möglich verwenden. 
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In der Nähe des Haupteingangs haben die Schülerinnen und Schüler eine Fläche mit Sand angelegt. Dieser bietet einen Lebensraum für die Seidenbiene.
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Die Wildlings-AG hat noch einen anderen, entscheidenden Vorteil: Wenn es um Klimaschutz geht, fallen häufig jede Menge wissenschaftliche Fachbegriffe. Für die Schüler wandeln Higel und Heinkele diese abstrakte Sprache in kindergerechte Erklärungen um.

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Nachdem es bei den Projekten im vergangenen Jahr vor allem um Lebensräume für Wildbienen und Schmetterlinge ging, hat die Wildlings-AG auch schon Pläne für das kommende Schuljahr: Dann möchten sie die heimische Vogelwelt in den Fokus nehmen.
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Redaktion, Text, Produktion:
Svenja Helfers

Fotos:
Svenja Helfers

Verantwortlich:
Andreas Müller und Jürgen Mladek
Schwäbische Zeitung
Karlstraße 16
88212 Ravensburg
www.schwaebische.de
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